Sehr geehrte Hochschulleitung
zu dem letzten offenem Brief an Sie vom „AK-Ohm gegen
Rechts“, geben wir folgende Stellungnahme ab:
In diesem Papier wird entweder aus Unwissenheit, und/oder
reinem Populismus, fast alles falsch dargestellt und der BNSt, mit unwahren
Behauptungen beschimpft.
Der Verfasser macht keinen Unterschied zwischen den verschiedenen
Verbindungstypen. Alles sind „Burschenschaftler“. Sogar dieses Wort wird noch
falsch geschrieben.
Keine der Verbindungen im BNSt, ist Mitglied der Deutschen
Burschenschaft!!! Warum dann nur über die Deutsche Burschenschaft geschrieben
wird, kann nur damit begründet werden, dass Stimmung gegen alle
Studentenverbindungen gemacht werden soll!
Der Bund Nürnberger Studenten hat in seiner Satzung klar
verankert, dass jeder Extremismus ob von rechts oder von links abgelehnt wird und
keine Verbindung oder Einzelperson Mitglied in einer extremistischen
Organisation sein darf. Dazu die Satzung im Auszug:
2.4.2 Die
Mitgliedschaft ist,
nationalitätsneutral
religionsneutral
geschlechtsneutral
und parteipolitisch neutral
2.4.3 Von der
Mitgliedschaft ausgeschlossen sind farbentragende Korporationen und Einzelpersonen, die Sekten oder radikal
politischen Gruppen und Organisationen nahe stehen oder diese unterstützen.
Hier heraus eine antidemokratische Grundhaltung abzuleiten
ist bewusste Diffamierung.
In einer Studentenverbindung geht es nur demokratisch zu.
Alles wird auf den Conventen mehrheitlich beschlossen. Das ist Fakt, auch wenn
der ASTA anderes behauptet.
Demnach wäre Papst Benedikt XVI auch rechtsradikal, da er
mehreren Studentenverbindungen angehört, genauso wie Karl Marx und Ferdinand Lassalle.
Auch sie waren Mitglieder einer schlagenden Verbindung. Bekannte Politiker der
SPD sind ebenfalls Mitglied in einer Studentenverbindung.
Das Bild, das über Verbindungen gemacht wird, hat man sich
aus den Fingern gesogen, das beweist schon der Flyer zum Thomastag. Dort werden Vorkommnisse aus
Wien und Hamburg herangezogen und auf alle Verbindungen übertragen. Natürlich
gibt es einige wenige Verbindungen, die extrem rechts stehen, aber das ist eine
unbedeutende Minderheit.
Dass der AStA der
Ohm-Hochschule in Nürnberg nicht objektiv sein will und sich keiner Diskussion
mit uns stellt, hat er öfter bewiesen. Jedes Angebot des BNSt mit ihm zu diskutieren wurde nicht
einmal beantwortet.
Wir raten allen Studenten, sich vom AStA nicht bevormunden
zu lassen. Jeder Student soll sich sein eigenes Bild machen.
Es erscheint geradezu grotesk, dass sich eine mit dem
RAF-Symbol auftretende Organisation erlaubt, die Beseitigung der Darstellung
einer demokratischen Vereinigung aus der Hochschul-website zu verlangen.
gez. Bund Nürnberger Studenten
Nürnberg, den 15. Januar 2010
______________________________________________________________________________________
Hochoffizielle Semesterantrittskneipe
Freitag, 19. März um 20.00 Uhr s.t.
im Bundesheim der B! Bavaria, Nbg. Fürther Straße 273

Das Lied des Bund
Nürnberger Studenten

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